Gulda Cellokonzert jetzt auch für Sinfonieorchester


Dem hr-Sinfonieorchester ist es zu danken: Auf seine Initiative gibt es Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester nun auch in einer Fassung für Violoncello und Sinfonieorchester, bearbeitet von Ingmar Sonnenmoser.

Unter der Leitung von Vitali Alekseenok erklang das Werk erstmals in symphonischer Gestalt. Sie bewahrt den ursprünglichen Charakter des Konzerts und eröffnet zugleich neue klangliche Perspektiven. Den anspruchsvollen Solopart übernahm die Cellistin Anastasia Kobekina. Mit Brillanz und stilistischer Flexibilität führte sie durch den verblüffenden Stil-Mix des Werkes aus Rock, Jazz, Klassik und traditioneller Blasmusik. Die Bearbeitung bleibt stilistisch nah am Original, überführt den kammermusikalischen Gestus jedoch in einen symphonischen Kontext. Ein zentrales Anliegen der Bearbeitung war es, dem unveränderten Solopart maximale Transparenz zu belassen und so auch eine Aufführung ohne Verstärkung zu ermöglichen.

Die nächsten Aufführungen durch das hr-Sinfonieorchester stehen am 29. und 30. Mai 2026 in der Jahrhunderthalle Frankfurt am Main an.

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