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Das neue Album »Magische Töne« von Jonas Kaufmann ist erschienen

Opernstar taucht in magische Operettenmelodien

Auf seinem neuen Album »Magische Töne« besingt Opernstar Jonas Kaufmann die Welt der Opern und Operetten. Darin enthalten sind viele Werke aus unserem Katalog.

Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper, geleitet von Dirk Kaftan, hat Jonas Kaufmann sein neues Album aufgenommen. Im Zentrum stehen Highlights von Komponisten aus der Ära der Österreich-Ungarischen Doppelmonarchie (1867–1918), voran bekannte Songs aus den Operetten von Emmerich Kálmán, Franz Lehár und Paul Abraham.

Schon die beiden Eröffnungstracks „Komm, Zigany“ und „Komm mit nach Varasdin“ entführen ins nostalgisch verklärte Fantasie-Ungarn der GRÄFIN MARIZA – ebenso wie DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN, Kálmáns bekannteste Operette. Letztere ist durch „Tanzen möcht’ ich“ ebenfalls auf der CD vertreten, während mit KAISERIN JOSEPHINE auch eine echte Kálmán-Rarität in die Titelliste aufgenommen wurde.

Natürlich darf auf einem Operetten-Album Franz Lehár nicht fehlen. Neben „Immer nur lächeln“ aus DAS LAND DES LÄCHELNS, erklingen Evergreens wie „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ aus DER ZAREWITSCH und „Schön wie die blaue Sommernacht“ aus GIUDITTA.

Falls einer dieser Operetten-Einzeltitel Ihr Interesse geweckt hat, stellen wir Ihnen gerne das Aufführungsmaterial zur Verfügung.

Gulda Cellokonzert jetzt auch für Sinfonieorchester

Am 1. Januar 2026 erlebte das Publikum im Kurhaus Wiesbaden eine besondere musikalische Premiere: Im Rahmen seines festlichen Neujahrskonzerts präsentierte das HR-Sinfonieorchester erstmals Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester in einer neu bearbeiteten Fassung für Violoncello und Sinfonieorchester von Ingmar Sonnenmoser.

Unter der Leitung von Vitali Alekseenok, seit 2024 Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, erklang das Werk erstmals in symphonischer Gestalt. Diese bewahrt den ursprünglichen Charakter des Konzerts und eröffnet zugleich neue klangliche Perspektiven. Den anspruchsvollen Solopart übernahm die Cellistin Anastasia Kobekina. Mit technischer Brillanz, klanglicher Vielfalt und großer stilistischer Flexibilität führte die international gefeierte Solistin durch die äußerst unterschiedlichen Ausdruckswelten des Werks.

Das 1980 entstandene Konzert für Violoncello und Bläser ist vor allem für seinen markanten Stilmix aus Rock, Jazz, Klassik und traditioneller Blasmusik bekannt. Die Bearbeitung bleibt dem Original stilistisch eng verbunden, überführt den häufig kammermusikalischen Gestus jedoch in einen symphonischen Kontext – ohne dabei an Authentizität zu verlieren. Ein zentrales Anliegen der Bearbeitung war es, dem unveränderten Solopart größtmögliche Transparenz zu verleihen und so auch eine Aufführung ohne elektronische Verstärkung zu ermöglichen.

Erfahren Sie mehr über das Aufführungsmaterial.

Sieben Preise beim Deutschen Musical Theater Preis

DIE WEISSE ROSE ist das beste Musical

Beim Deutschen Musical Theater Preis 2025 im Berliner TIPI am Kanzleramt wurde die Produktion des Festspielhauses Neuschwanstein mit sieben Auszeichnungen geehrt – darunter die Königskategorie „Bestes Musical“. Insgesamt war das Werk neunmal nominiert. Prämiert wurden u. a. Bestes Buch und Beste Regie (Vera Bolten), Beste Liedtexte (Vera Bolten & Alex Melcher), Bestes musikalisches Gesamtbild (Alex Melcher, Marc Tritschler, Sven Raff), Beste Choreographie (Bart De Clercq) und Bestes Lichtdesign (Andreas Hönig).

Das Musical erzählt die Geschichte der Widerstandsgruppe Weiße Rose um Sophie und Hans Scholl und setzt ein starkes Zeichen für aktuelles deutschsprachiges Musiktheater. Die Autoren: "Wir wollen zeigen, dass es Menschen gab, die sich widersetzten, die nicht wegschauten. Die für ihre Überzeugungen sogar ihr Leben aufs Spiel setzten. Vorbilder liefern ist ein wichtiger Aspekt für uns."

Mehr über das Musical erfahren Sie hier. Hören Sie einen Stimmungsbericht vom Abend auf rbb 24 inforadio.